Nur wenn Gefühl und Phantasie erwachen, blüht die Intelligenz“ (Loris Malaguzzi)

Das pädagogische Ziel unserer mehrsprachigen Kita ist nicht, Kleinkinder auf die berufliche Zukunft vorzubereiten. Der Schwerpunkt liegt vielmehr auf der Entwicklung des Kindes in allen seinen Fähigkeiten und Interessen mit einer möglichst großen Bandbreite, ohne seine Neigungen und Interessen lenken zu wollen. Wir orientieren uns an der sogenannten Reggio Pädagogik, welche dem Kind, Instrumente gibt, die Welt bei respektvoller Begleitung der Erwachsenen selbst zu erkunden und zwar mit allen seinen „hundert Sprachen“. Sprechen, logisch denken, geschickt basteln haben den gleichen Stellenwert wie Malen, Tanzen oder Spielen. Die Erzieherinnen verlangen keine Leistungen ab, sondern begleiten, unterstützen und beobachten die Persönlichkeitsentfaltung der Kleinen.

Die Erziehung erfolgt somit durch 3 Faktoren:

  1. Die Eltern
  2. Die ErzieherInnen
  3. Den Raum, der den Kindern Anregung, Herausforderung und Geborgenheit anbieten soll.

Ein Dialog mit der Außenwelt ist ebenfalls entscheidend – in Form von Vorlesestunden (Vorleseopas und -Omas), „Vorträgen“ (Feuerwehr) oder Besichtigungen (Bäckerei) und Ausflügen (Museen).

Die Umsetzung dieser pädagogischen Prinzipien ist Aufgabe des pädagogischen Personals.